76 % der deutschen Autofahrer sind laut KÜS-Trendtacho 2021 offen dafür, Werkstatttermine & Co. online zu vereinbaren. Doch nur 12 % der Kunden machen es via App oder Messenger, beweist der Werkstattmonitor 2021 des TÜV Rheinland. Das Interesse an digitalen Angeboten ist groß, das Angebot der Werkstätten gering. Diese Lücke schließt vjumi, die erste digitale Telematik- und Kommunikationslösung für freie Werkstätten.
Der Trend zur Onlinekommunikation entwickelt sich nicht nur im privaten Rahmen rasant. Während sich im KÜS-Trendtacho 2020 noch 60 % der Befragten für eine Online-Buchung einer Werkstattleistung ausgesprochen haben, sind es 2021 schon 76 %. Eine Entwicklung vom Telefon hin zur Onlinekommunikation ist deutlich zu erkennen. Der digitale Kundenkontakt wird eine immer wichtigere Disziplin für freie Werkstätten. Doch laut TÜV-Rheinland-Werkstattmonitor bieten nur rund ein Viertel der Werkstätten vielfältige digitale Services an. Nur 15 % bieten etwa eine spezielle App zur Buchung von Terminen für Inspektionen an. Da auch das App-Angebot in dieser Sparte sehr gering ist, hat die d-amp GmbH, ein Tochterunternehmen der SELECT AG, die App vjumi entwickelt. Sie ist die erste Telematik- und Kommunikationslösung für freie Werkstätten. Diese können mit vjumi vom Online-Trend profitieren.
App kombiniert Messenger und Telefonie
vjumi ist eine der wenigen Anwendungen, die über eine integrierte Kontaktaufnahme-Funktion verfügt. Der Austausch mit der Werkstatt wird durch eine Messenger-Funktion ermöglicht. Dadurch können Kunden Terminanfragen oder die Erweiterung eines Reparaturauftrags direkt mit dem Kfz-Betrieb besprechen. Gleichzeitig kann die Werkstatt den Messenger bei Rückfragen nutzen. Zusätzlich dazu verfügt die Telematik- und Kommunikationslösung über den sogenannten B-Call. Mit dieser Funktion können Kunden im Pannenfall per App direkten telefonischen Kontakt zu ihrer Werkstatt herstellen.
Konnektivität: Kundenfahrzeuge vorausschauend warten
Mit der vjumi App sind freie Werkstätten auch in der Lage, die Autos ihrer Kunden vorausschauend zu warten und Fehler frühzeitig zu beheben. Die Fahrzeuge lassen sich mittels vjumi Adapter mit der Werkstatt konnektieren. Der Adapter steckt dauerhaft in der OBD2-Dose des Kundenfahrzeugs. Neue Modelle von BMW können auch ohne Adapter mit vjumi vernetzt werden, weitere Hersteller sollen folgen. Aus der Konnektierung mittels vjumi ergeben sich neue digitale Dienste, die freien Werkstätten neue Umsatzquellen bieten.
„Der Online-Austausch wird in Zukunft immer mehr an Bedeutung gewinnen“ erklärt Stephan Westbrock, Geschäftsführer der d-amp GmbH. „Besonders der Kontakt und proaktive Service über eine App bieten sehr viel Potenzial. Kfz-Betriebe müssen sich an diesen Entwicklungen orientieren und sich zeitgleich bestmöglich für die Zukunft aufstellen. Mit dem Ziel, Kunden von heute zu binden und die Kunden von morgen zu gewinnen.“
Weitere Informationen unter https://vjumi.de/.
Die App vjumi der d-amp GmbH, einem Tochterunternehmen der SELECT AG, eröffnet freien Werkstätten neue Wege, mit ihren Kunden zu kommunizieren. vjumi versorgt die Werkstätten mit den Zustandsdaten der Kundenfahrzeuge, sodass sie den Bedarf schon kennen, bevor sie das Auto gesehen haben. Das ermöglicht einen noch professionelleren und persönlicheren Kundenservice – und fördert die Stammkundenbindung.
vjumi ist die erste Telematik- und Kommunikationslösung, die freie Werkstätten in Echtzeit mit den Fahrzeugdaten ihrer Kunden versorgt. Entwickelt wurde vjumi von der d-amp GmbH, einem Tochterunternehmen der SELECT AG. Für die Vernetzung setzen die Werkstätten Adapter in die Fahrzeuge ihrer Kunden ein, sofern es sich nicht um voll-konnektierte Smart Cars von BMW (weitere Hersteller folgen) handelt. Infolgedessen erhalten die Werkstätten Zustandsdaten und können Fehler an den Fahrzeugen frühzeitig erkennen. Zudem hebt die vjumi-App die Kommunikation zwischen der Werkstatt und dem Kunden auf ein neues Level.
Vorausschauende Wartung und bessere Beratung
Mit vjumi erschließen Werkstätten einen neuen Kommunikationskanal. Wenn der Kunde zum Servicetermin vorbeikommt, weiß die Werkstatt schon im Vorfeld, welche Servicearbeiten notwendig sind. Dadurch wird das persönliche Gespräch noch professioneller. Gleichzeitig erhöht die Werkstatt mit vjumi die Transparenz dem Kunden gegenüber: In der App können Rechnungen und ausstehende Serviceleistungen eingesehen werden. Zudem kann der Kunde über die App Termine anfragen und bestätigen und im Pannenfall per B-Call sofort Kontakt zur Werkstatt aufnehmen. So wird die Kommunikation deutlich effizienter. Ein weiterer Vorteil ist, dass alle digitalen Kundenunterhaltungen über den Autoteilepilot (ATP) der SELECT AG stattfinden und es somit im Werkstattprozess zu keinem Systembruch kommt.
App ermöglicht vielfältigere Kommunikation
vjumi spricht nicht nur jüngere Kunden an, die an die Kommunikation über Apps und soziale Medien gewöhnt sind. Kunden jedes Alters profitieren von der einfachen Handhabung und dem schnellen digitalen Werkstattkontakt. Der Kunde behält mit vjumi immer den Blick aufs Wesentliche, da die App keine Werbung enthält. Auch für Datenschutz ist bei vjumi gesorgt: Die Daten liegen auf Rechenzentren der Deutschen Telekom in Europa und fallen unter das europäische Datenschutzrecht. Und falls es doch einmal zu Problemen kommen sollte, haftet nicht die jeweilige Werkstatt, sondern die d-amp GmbH als Anbieter von vjumi.
Fazit: vjumi verbessert den Kundenkontakt
vjumi ermöglicht es Werkstätten, noch zielführender und professioneller mit ihren Kunden zu kommunizieren. Das verbessert den Service und erhöht die Kundenzufriedenheit. So wird die Bindung zwischen Kunde und Werkstatt noch stärker.
Mit vjumi hat die d-amp GmbH, ein Tochterunternehmen der SELECT AG, in diesem Jahr einen neuen digitalen Service für den Independent Aftermarket herausgebracht. Die Telematik- und Kommunikationslösung versorgt freie Werkstätten in Echtzeit mit den Fahrzeugdaten ihrer Kunden. Die Sicherheit dieser Daten gewährleistet die d-amp durch eine enge Zusammenarbeit mit der Deutschen Telekom. Wie genau funktioniert Datenschutz bei vjumi?
vjumi vernetzt freie Werkstätten mit ihren Kunden und deren Autos. Für die Konnektierung setzen die Werkstätten Adapter in die Fahrzeuge ihrer Kunden ein, wobei voll-konnektierte Smart Cars von BMW (weitere Hersteller folgen) auch ohne Adapter vernetzt werden können. Ab der Konnektierung erhalten die Werkstätten Zustandsdaten und können Bedarfe so frühzeitig erkennen. Gleichzeitig vereinfacht eine App die Kommunikation zwischen der Werkstatt und dem Kunden. Über die App können unter anderem Termine vereinbart, Rechnungen eingesehen oder im Pannenfall ein B-Call abgesetzt werden. Die Werkstatt wird über jede Anfrage sofort benachrichtigt.
Partnerschaft mit der Deutschen Telekom für besseren Datenschutz
vjumi sammelt ausschließlich Daten zum Zustand des Fahrzeugs. Zu keinem Zeitpunkt erhält die Werkstatt ohne Zustimmung des Kunden Zugriff auf seine Bewegungsdaten. Selbst im Pannenfall muss der vjumi-Nutzer erst in der App zustimmen, dass seine Werkstatt über seinen Standort informiert werden darf. Fahrzeugdaten wie der Kilometerstand oder die Ölmenge fließen dagegen regelmäßig in die jeweilige Werkstattsoftware ein. Diese Zustandsdaten liegen auf einer Datenbank, die von der Deutschen Telekom gehostet wird. Die d-amp GmbH hat die Deutsche Telekom als Partner ausgewählt, da sich deren Rechenzentren in Deutschland und weitere ausschließlich in Europa befinden und damit dem strengen europäischen Datenschutzrecht unterliegen.
Wer haftet im Ernstfall?
Für etwaige Verfehlungen in Sachen Datenschutz haftet nicht die Werkstatt, sondern die d-amp GmbH, der Anbieter von vjumi. Als Einkaufskooperation hat die SELECT AG die d-amp gegründet, um digitale Dienste auf den Markt bringen zu können. In der Datennutzungsvereinbarung von vjumi, die der Nutzer mit der d-amp eingeht, sind alle Rechte dokumentiert, und es wird erklärt, wem gegenüber diese geltend zu machen sind. Werkstattkunden, die sich für vjumi entscheiden, bekommen diese Datennutzungsvereinbarung per E-Mail zugesandt, können aber auch in der vjumi-App alles nachlesen. Somit nimmt der Anbieter die Werkstätten an dieser Stelle in Schutz.
Intelligentes Tool ohne Sicherheitslücke
Die Implementierung von vjumi stellt für Werkstattbetreiber kein Rechtsrisiko dar. Vielmehr gewinnt ihre Kundenkommunikation an Präzision, da sie bereits vorab über den Zustand des Fahrzeugs informiert sind. Freie Werkstätten erhalten so ein neues, digitales Werkzeug zur Kundenbindung, das durch strengen Datenschutz nach europäischen Standards abgesichert ist.
Weitere Informationen unter https://vjumi.de/ oder hier im Erklärvideo unter https://www.youtube.com/watch?v=zmb3_2uaVYY.
Ständige Erreichbarkeit des Supports, schnelle Abstimmung von Dienstleistungen: Das Servicegeschäft der Zukunft zeichnet sich durch eine direkte und einfache Kommunikation zwischen Werkstatt und Kunde aus – im besten Fall via App. Besonders effektiv funktioniert dies mit der Telematik- und Kommunikationslösung vjumi der d-amp GmbH, eines Tochterunternehmens der SELECT AG.
Direktkommunikation
Über die App können Autofahrer telefonisch oder per Direktnachricht Kontakt zu ihrer Werkstatt aufnehmen, Termine abstimmen und bei Bedarf zum Werkstattstandort navigieren. Anfragen werden sofort in der Werkstattsoftware angezeigt. Auf diese Weise vereinfacht vjumi die Kommunikation zwischen der Werkstatt und ihren Kunden.
Kontaktaufnahme im Pannenfall
Wenn es zu einer Panne kommt, oder sich der Autofahrer unsicher fühlt, beispielsweise weil sein Fahrzeug bei der Fahrt komisch klingt, kann er über den B-Call-Button in der App seine Werkstatt verständigen. Diese hat in der Werkstattsoftware alle Daten vorliegen, kann das Problem identifizieren und sofort Kontakt zum Kunden aufnehmen.
Zusatzverkäufe während der Inspektion
Die Bremsbeläge sind abgefahren? Die Inspektion deckt häufig Bedarfe für Nachrüstungen auf. Über die vjumi-App kann die Werkstatt etwaige Zusatzverkäufe binnen kurzer Zeit mit dem Kunden abstimmen. In der App erhält der Kunde eine kurze Nachricht mit einem Foto des neuen Bauteils. Per Klick kann er dem Kauf und der Montage der Komponente zustimmen.
Digitales Fahrtenbuch
Mit vjumi können Werkstattkunden ein digitales, revisionssicheres Fahrtenbuch führen. Dieses erfasst alle dienstlichen bzw. beruflichen Fahrten automatisiert und lückenlos. Die entsprechenden Daten können bei Bedarf aus der App exportiert und dem Finanzamt übermittelt werden. Das macht vjumi zu einer großen Unterstützung im Flottenmanagement.
Fazit: die App als Service-Upgrade
vjumi bietet Werkstätten und Autofahrern Kommunikationsmöglichkeiten für alle gängigen Szenarien – sei es die Pannenmeldung, Terminfindung oder die Abstimmung von Zusatzverkäufen. Zudem versorgt die App ihre Nutzer mit wichtigen Daten, etwa über das digitale Fahrtenbuch.
Weitere Informationen unter https://vjumi.de/.
Das Servicegeschäft der Zukunft basiert auf der digitalen Kommunikation zwischen Autofahrer, Auto und Werkstatt. Fehlercodes auslesen, Servicetermine vereinbaren, Zusatzverkäufe während der Inspektion abwickeln: Das und noch viel mehr können freie Werkstätten in Zukunft mit vjumi erledigen. So verhilft die ab sofort verfügbare Telematik- und Kommunikationslösung den Werkstätten zu größerer Kundenbindung und einem zukunftsfähigen Service. Entwickelt wurde vjumi von der d-amp GmbH, einem Tochterunternehmen der SELECT AG.
Ausgestattet mit der intelligenten Real-Time-Diagnostics©-Technologie ist vjumi die erste Telematiklösung, die freie Werkstätten in Echtzeit mit den Fahrzeugdaten ihrer Kunden versorgt. Damit können die Werkstätten ihren Service entscheidend verbessern: Sie sind z.B. in der Lage, die Autos ihrer Kunden vorausschauend zu warten und Fehler frühzeitig zu beheben. Außerdem vereinfacht vjumi die Kommunikation zwischen Werkstatt und Kunden erheblich. Denn mit der vjumi-App bieten freie Werkstätten ihren Kunden einen neuen Kanal, um Servicetermine abzustimmen und über einen Chat Kontakt aufzunehmen. Darüber hinaus können App-Nutzer ein digitales Fahrtenbuch führen.
Servicegeschäft langfristig optimieren
Die Konnektierung eines Fahrzeugs erfolgt immer in der Werkstatt und in den meisten Fällen über den vjumi Adapter. Das ist ein Adapter, der dauerhaft in der OBD2-Dose des Kundenfahrzeugs steckt. Neue Modelle von BMW können auch ohne Adapter mit vjumi vernetzt werden, weitere Hersteller sollen folgen. Sobald die Werkstatt die Konnektierung eines Autos abgeschlossen und es im System angelegt hat, erhält der Kunde eine Bestätigungsmail inklusive eines Links zu Installation der App. „vjumi ist keine Spielerei. Die App ohne Verbindung zur Werkstatt zu nutzen, ergibt wenig Sinn. Unseren Adapter werden Sie auch nicht einfach im Internet kaufen können. vjumi ist eine Lösung für die freie Werkstatt. Und so etwas hat es am freien Markt in dieser Form bislang noch nicht gegeben. Insofern erhalten Werkstätten, die vjumi nutzen, einen Wettbewerbsvorteil“, sagt Daniel Trost, Geschäftsführer der d-amp GmbH und IT-Vorstand der SELECT AG.
vjumi ist ab dem 10. Mai 2021 für alle Partnerwerkstätten der SELECT-Großhandelspartner verfügbar. Darüber hinaus ist die Lösung auch für Teilegroßhändler außerhalb der SELECT AG offen, denn über entsprechend zu programmierende Schnittstellen lässt sich vjumi in unterschiedliche Werkstattsoftwares einbinden.
Weitere Informationen unter https://vjumi.de/.
Am 7. Mai veranstaltet die SELECT AG das Digital-Event „mySELECT!LIVE.ONLINE.DIGITAL“. Im Rahmen der Infotainment-Veranstaltung wird die Einkaufskooperation ihren Großhandelspartnern und Partnerwerkstätten ein neues Tool zur digitalen Kundenbindung vorstellen: die Telematik- und Kommunikationslösung vjumi – „Deine Werkstatt in der Tasche“. Das rund 100-minütige Event wird u.a. von Speakern der Telekom Deutschland GmbH, des TÜV Rheinland, Rennfahrer Tim Schrick und TV-Comedian Markus Krebs begleitet.
Neben einer ausführlichen Produktpräsentation und Talkrunden mit Branchenexperten ist auch für Entertainment gesorgt, etwa in Form eines Auftritts des Stand-Up-Comedians Markus Krebs. Die Moderation der Veranstaltung übernimmt die TV-Moderatorin Verena Wriedt, bekannt aus der n-tv-Sendung „PS – Das Automagazin“. Inhaltlich stehen die folgenden Punkte auf dem Programm:
- Premiere des neuen Real-Time-Diagnotics-Tools „vjumi“: Gründe für die Entwicklung / Bedeutung der Partnerschaft mit der Telekom.
- Stephan Westbrock (Vorstandsvorsitzender der SELECT AG) und Alfred Volk (VP Geschäftskunden der Telekom Deutschland GmbH)
- Talkrunde zum Einfluss der Digitalisierung auf den Werkstattalltag
- Daniel Trost (Vorstandsvorsitzender der SELECT AG) und Dr. Matthias Schubert (Executive Vice President bei TÜV Rheinland)
- Interview zur technologischen Entwicklung der Fahrzeuge
- Stephan Westbrock, Daniel Trost und Tim Schrick (Rennfahrer und Moderator)
- Talkrunde und Erfahrungsaustausch mit den vjumi-Testwerkstätten
- Live-Vorführung vjumi
Die SELECT AG nutzt das Event, um das Produkt vjumi vorzustellen, das in Zusammenarbeit mit der Deutschen Telekom entstanden ist. Ausgestattet mit der intelligenten Real-Time-Diagnostics©-Technologie ist vjumi die erste Telematiklösung, die freie Werkstätten in Echtzeit mit den Fahrzeugdaten ihrer Kunden versorgt. Darüber hinaus eröffnet die vjumi-App neue Kommunikationsmöglichkeiten zwischen den Werkstätten und ihren Kunden. Erste Werkstätten, die vjumi in Pilotprojekten nutzen, berichten im Rahmen des Events von ihren Praxiserfahrungen mit dem neuen Tool.
Weitere Informationen unter https://vjumi.de/.
Stammkunden machen einen Großteil der Kunden freier Werkstätten aus – das zeigt eine aktuelle Studie der SELECT AG. Entsprechend erweist sich Kundenbindung für Werkstätten als zentraler Erfolgsfaktor. Die SELECT AG hat bei der Befragung ihrer Partnerbetriebe untersucht, inwiefern digitale Services zur Kundenbindung beitragen können. Das Ergebnis: Datenanalyse und digitale Kommunikation besitzen einen hohen Stellenwert.
60 Prozent der 646 befragten Werkstattbetreiber gaben an, einen Stammkundenanteil von bis zu 90 Prozent zu haben. Als wichtigste Faktoren für die Kundenbindung wurden die Qualität der Arbeit und die Berücksichtigung individueller Kundenwünsche genannt. Gleich dahinter rangieren digitale Kommunikationskanäle. So gaben beispielsweise 85 Prozent der Befragten an, sie fänden eine Kunden-App mit Erinnerungsfunktion, etwa um auf die nächste Inspektion aufmerksam zu machen, sinnvoll. Bei den Befragten ebenfalls hoch im Kurs stehen Telematiklösungen, wie sie bislang meist nur die großen Autohersteller anbieten. Doch wünschen sich 93 Prozent der freien Werkstätten Zugriff auf die Fahrzeugdaten ihrer Kunden, um ihren Service verbessern zu können – auch unabhängig von den digitalen (App-)Services der großen Player.
Dabei identifizierten die Werkstattbetreiber eine Vielzahl unterschiedlicher Zusatznutzen für ihre Kunden. Beispielsweise gehen gut zwei Drittel davon aus, dass ihre Kunden von einer Fernwartung mithilfe digitaler Fehlercodes profitieren würden. Und 60 Prozent der Befragten nehmen an, dass ein konnektiertes Fahrzeug besser vor Diebstahl geschützt wäre. „Derzeit kann die freie Werkstatt oft erst dann eingreifen, wenn der Schaden bereits entstanden ist. Mit intelligenten digitalen Lösungen muss und wird sich das in Zukunft ändern“, sagt Daniel Trost, IT-Vorstand der SELECT AG, und fügt hinzu: „Darüber hinaus zeigt unsere Studie, dass sich sowohl die Werkstätten als auch ihre Kunden intuitive und effiziente Kommunikationskanäle wie Apps wünschen. Um entsprechende Lösungen werden Ausrüster am freien Markt bald nicht mehr herumkommen.“
Eine Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse der Umfrage der SELECT AG bietet das Whitepaper „Digitale Kundenbindung für den Independent Aftermarket“, das unter dem folgenden Link verfügbar ist: https://www.select.ag/whitepaper-digitale-kundenbindung-fuer-den-independent-aftermarket/
Stammkunden sind für freie Werkstätten besonders wichtig. Neue Services können Werkstattbetreiber dabei unterstützen, ihre Kunden langfristig zu überzeugen. Dabei stehen insbesondere digitale Angebote im Fokus: Telematiklösungen ermöglichen eine Fahrzeugdiagnose aus der Ferne, und Apps vereinfachen die Kommunikation zwischen Werkstätten und ihren Kunden. In ihrem aktuellen Whitepaper, das Interessenten auf dieser Seite kostenlos downloaden können, erörtert die SELECT AG, wie digitale Services freie Werkstätten dabei unterstützen können, ihre Kunden zu begeistern. Dabei werden unter anderem die folgenden Fragen behandelt:
- Was sind die Anforderungen an einen modernen Werkstattservice?
- Welche Geschäftsmodelle ergeben sich für freie Werkstätten im Bereich Telematik?
- Für welche Kunden wäre eine Werkstatt-App interessant?
Andernach – 10.12.2020
Die d-amp GmbH, Tochtergesellschaft der Großhandelskooperation SELECT AG, entwickelt eine Lösung für Fahrzeugkonnektivität und digitale Kommunikation. Über diese stellt die d-amp freien Werkstätten sowie Autofahrern Fahrzeugdaten in Echtzeit zur Verfügung. Eine IoT-Plattform analysiert die vorhandenen Daten und wertet sie in Verbindung mit einer künstlichen Intelligenz aus. Die Entwicklung der Plattform für die d-amp sowie die Datenübertragung übers Mobilfunknetz erfolgt in Kooperation mit der Telekom. Ziel ist es, die Lösung über den OBD2-Adapter oder an bereits konnektierte Fahrzeuge anzubinden.
Im Schadenfall wird die Werkstatt über die Lösung in Echtzeit benachrichtigt und kann dem Kunden sofort proaktiv Hilfe anbieten. Die Freigabe der Informationen durch die Autofahrer erfolgt auf freiwilliger Basis. Darüber hinaus können Werkstätten auf Grundlage der automatisierten Datenerfassung ihre Werkstatt- und Serviceprozesse digitalisieren und ihr Serviceangebot für den Kunden erweitern. Mit dem Projekt setzt sich die d-amp GmbH für die Digitalisierung des Aftersales-Geschäftes und die Fahrzeugvernetzung ein und stärkt damit die Wettbewerbsfähigkeit der freien Werkstatt.
Auf Basis von Microsoft Azure haben die Digitalisierungsexperten der Telekom eine IoT-Plattform für die d-amp GmbH entwickelt, um sämtliche Daten zu speichern und zu analysieren. „Dank dieser Vernetzung und Auswertung durch eine künstliche Intelligenz wissen freie Werkstätten, die mit uns zusammenarbeiten, künftig genau, wann ihre Kunden welche Reparatur durchführen müssen, und können entsprechende Handlungsempfehlungen geben“, sagt Daniel Trost, Geschäftsführer der d-amp GmbH. „So lässt sich die Kundenbindung von der Werkstatt zum Autofahrer erhöhen.“ „Die Werkstatt erhält einen Logistik-Vorteil“, ergänzt Klaus Plath, Geschäftsführer Vertrieb Mittelstand bei der Deutschen Telekom. „Sie kann Ersatzteile punktgenau ordern. Was nicht nur der Werkstatt nutzt, sondern ebenso den Kunden. Schnell, beweglich, verlässlich.“
Mehrwert für Autofahrer im Fokus
Wichtig ist der d-amp GmbH der attraktive Aufbau der mobilen App für Autofahrer. Vom Fahrtenbuch über Tankstellensuche mit Preisanzeige bis zur bargeldlosen Zahlung via App sind verschiedene Funktionen geplant. „Die Partnerschaft mit der Telekom hat uns den Blick über den Tellerrand unserer Branche ermöglicht. Das Projekt ist so aufgebaut, dass es für den Autofahrer interessant ist, die App über den eigentlichen Werkstattservice hinaus zu nutzen“, erläutert Stephan Westbrock, Geschäftsführer der d-amp GmbH.
Präsentieren wird das Unternehmen die Lösung im zweiten Quartal 2021 im Rahmen eines Online-Events.
Andernach – 25.08.2020
Die SELECT AG strukturiert ihren Vertrieb neu. Mit der Neuaufstellung reagiert die Kooperation auf die zunehmende Internationalisierung und Digitalisierung des Independent Aftermarkets. In enger Zusammenarbeit mit den Aktionären bündelt die SELECT AG ihre Kräfte zur Vermarktung ihrer individualisierbaren Services mySELECT! und der neuen Telematik-Lösung.
Ziel der Neuausrichtung ist eine zukunftsweisende und transparente Optimierung von Beratung, Dienstleistung und Produktpolitik für alle freien Werkstätten und deren Kunden. Von der organisatorischen Veränderung verspricht sich die Kooperation eine kundenorientierte sowie individuell zugeschnittene Beratung. Ziel der Neuerungen sind die langfristige Kundenbindung über passgenaue Angebote und eine gleichzeitig höhere Kundenzufriedenheit auf Seiten der Werkstätten. Als Ansprechpartner für Fragen, Produkte und Dienstleistungen hat die SELECT AG darüber hinaus ihre Expertise mit Timo Unkel erweitert. Der erfahrene Verkaufsleiter, zuletzt für Hess Autoteile tätig, erarbeitet gemeinsam mit den Verantwortlichen für Kommunikation und Marketing eine neue Struktur für Schulungen in der Werkstatt und den Aktionärshäusern und optimiert die Vertriebsunterlagen. „Mit der neuen Struktur schaffen wir die vertriebliche Basis zur Vermarktung unserer individuellen Servicebausteine mySELECT!“, erläutert Stephan Westbrock, Vorstandsvorsitzender der SELECT AG. „Wir sind in den letzten Jahren stark gewachsen, daher ist jetzt der richtige Zeitpunkt, uns für die Zukunft vertrieblich neu aufzustellen.“
Kompetenzen für die Zukunft bündeln
Ein wichtiger Fokus liegt dabei auf der Vermarktung der neuen Telematik-Lösung. Ziel der Lösung ist es, freie Werkstätten enger mit ihren Kunden zu vernetzen und neue digitale Geschäftsmodelle zu entwickeln. Der Markt für Autoersatzeile befindet sich im Umbruch und ist seit einigen Jahren von Konsolidierung und Internationalisierung geprägt. Mit der Entwicklung einer Telematik-Lösung in Zusammenarbeit mit der Telekom stellt sich die SELECT AG in diesem kompetitiven Umfeld zukunftsfähig auf und unterstreicht ihre hohe technologische Kompetenz, insbesondere im Bereich des digitalen Datenmanagements.